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Reiseführer "Mallorca"

Allgemein

Nur ca. 2 Flugstunden von Mitteleuropa entfernt, liegt Mallorca, das Insel-Paradies, das Sie mit 300 Sonnentagen im Jahr verwöhnt.

Aber glauben Sie bitte nicht, die Popularität der Insel Mallorca gehe zu Lasten ihrer Vielfältigkeit und atemberaubenden Schönheit. Nein, Refugien der Entspannung und Attraktionen für den Pauschaltouristen liegen hier zwar relativ nah nebeneinander - so nah, dass Sie beides komfortabel erreichen können und doch wiederum so weit voneinander entfernt, dass Sie meinen, Sie befinden sich auf zwei unterschiedlichen Inseln, wenn Sie die Orte wechseln. Individualurlaub oder Familienurlaub mit Kindern – die Insel wartet nur darauf, Ihre kühnsten Erwartungen noch zu übertreffen und Ihnen einen traumhaften Aufenthalt zu ermöglichen.

Mallorca lebt mit und von seinen Kontrasten, fasziniert durch weltstädtisches Flair in der Hauptstadt Palma und verzaubert durch idyllische Landschaften im Inselzentrum.

Die mit 3640 m² größte der Baleareninseln ("Mayor"-ca: größer; im Vergleich zu "Menor"-ca: kleiner) misst in der Länge ca 110 km und in der Breite ca 70 Kilometer. Die Einwohnerzahl hat im Jahr 2006 eine Million überschritten, wovon knapp 400.000 Menschen in der Hauptstadt Palma wohnen. Auf die Gesamteinwohnerzahl kommen ca. 100.000 Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung, wovon der Großteil Deutsche sein dürften.

Geschichte

Mallorca auf seine Strände und Wassersportmöglichkeiten zu reduzieren, wird der Baleareninsel nicht gerecht. Denn auch Mallorcas Geschichte und Kultur sind außergewöhnlich. Besonders interessant ist das Besichtigen von Bauten wie der Kathedrale von Palma, dem Palacio Real oder den Kirchen und Verteidigungstürmen, wenn man um ihre einstige Bedeutung weiß.

Erstmals besiedelt wurde die Insel zwischen 4.000 und 3.000 v. Chr. Die vermutlich aus Spanien oder Südfrankreich stammenden Bewohner besiedelten die Höhlen, lebten jahrhundertelang von Ackerbau und Viehzucht und erbauten zwischen 3.000 und 1.300 v. Chr. die sogenannten Megalithgräber aus riesigen Gesteinsbrocken. Um 1.300 v. Chr. kamen Araber auf Mallorca und beherrschten die Insel. Bei den drei punischen Kriegen zwischen 264 und 146 v. Chr. kämpften die Balearen-Bewohner an der Seite Karthagos gegen Rom. Der Name Balearen soll aufgrund ihrer Kampfkunst als Steinschleuderer vom griechischen Wort ballein (werfen) abgeleitet worden sein und hat sich für die Inselgruppe bis heute erhalten. 123 v. Chr. eroberten schließlich die Römer Mallorca.

Der Name Talaiot für die charakteristischen Beobachtungs- und Wachtürme gab dem Zeitraum zwischen 1.300 und 123 v. Chr. den Namen Talaiotikum. 122 v. Chr. gründeten römische Siedler die Stadt Palma. Sie bestritten ihren Erwerb unter anderem mit Ölivenöl, Wein oder Weizen. Während hier aufgrund der dichten Bebauung kaum noch Spuren der römischen Zivilisation – wie Wasser-, Abwasserleitungen, Bäder, Theater oder Plätze – zu finden sind, lassen sich bei Alcúdia in Pollentia frei gelegte Ruinen besichtigen. Im Anschluss an verlustreiche Invasionen der im Zuge der germanischen Völkerwanderung einfallenden Vandalen und die Übernahme der Insel durch den byzantinischen General Belisario im Jahre 534 landeten 707 die ersten moslemischen Schiffe. Auch wenn das Frankenreich zunächst einen gewissen Schutz gegen die Araber gewährleistete, fiel Mallorca doch im Jahr 902 in islamische Hände.

Erst im September 1229 konnte Jaume I. von Aragon die Insel von den Moslems befreien, für die Christen zurückerobern und den Grundstein für das Königreich Mallorca legen. Ein kultureller Höhepunkt in Mallorcas bewegter Geschichte ist der Bau der Kathedrale, die auf Jaumes Wunsch der Jungfrau Maria geweiht wird. 1276 kam es zur Vereinigung des Königreichs Mallorca mit der Krone von Aragon und zur Gründung eines unabhängigen Staates mit den katalanischen Regionen Südfrankreichs. 1521/22 erhob sich das Volk in einem Aufstand gegen das Steuersystem Karl des V. 1715 wurde von König Philipp V. die katalanische Sprache verboten. Erst 1977 wurde die Demokratie hergestellt, seit 1983 sind die Balearen autonom. Amtssprachen sind heute Katalanisch und Spanisch. Die Balearen haben eine Regionalregierung und auf jeder Insel eigene Inselräte.

Klima und Reisezeit

Mallorca hat heiße Sommer, im Inselinneren oft über 40°C, und kurze feuchte Winter. Januar und Februar sind die preisgünstigste Reisezeit. Speziell im Februar ist es regnerisch und nachts kalt.

Im März und April steigen die Temperaturen, die Flora blüht. Wer mutig ist, wagen sich zu dieser Jahreszeit bereits kurz ins Meer. Der Mai und Juni sind heiß mit wenigen Regentagen. Die Touristenzahlen steigen, Wanderer werden von Badeurlaubern abgelöst. Juli und August ist Hochsaison.

Im September und Oktober werden die Temperaturen erträglicher, statistisch regnet es im Oktober am meisten. Im November und Dezember regnet es ebenfalls gelegentlich, die Tage sind kürzer. Schnee gibt es auf Ibiza und der Baleareninsel Mallorca nur selten.

 

MonatLufttemperaturWassertemperaturSonnentage
Januar 16°C 13°C 20
Februar 17°C 13°C 18
März 19°C 14°C 20
April 21°C 18°C 20
Mai 23°C 20°C 21
Juni 26°C 22°C 26
Juli 29°C 24°C 28
August 30°C 25°C 29
September 27°C 24°C 23
Oktober 24°C 22°C 20
November 20°C 16°C 23
Dezember 16°C 15°C 22

Hier können Sie das aktuelle Wetter nachsehen: Mallorca | Ibiza

Sehenswürdigkeiten

Auf Mallorca gibt es sehr, sehr viele Attraktionen – und so wird sich Ihre Suche nach geeigneten Ausflugszielen nach Ihren eigenen Interessen richten. Unsere Favoriten: 

1. Hafenstadt Palma und La Seu

Die Stadt fasziniert durch ihre Vielfalt und Schönheit. Hier liegt alles dicht beieinander: friedliche Innenhöfe prächtiger Adelspaläste und verkehrsumtoste Straßencafés; andachtsvolles, weihrauchgeschwängertes Kirchendunkel und geschäftiges Treiben im grellen Licht der Markthallen; sonnendurchglühte Shoppingmeilen und Schatten spendende Arkaden.

Besuchern sei empfohlen, die  herrliche Altstadt zu Fuß zu erkunden. Auf keinen Fall auslassen sollten sie das Wahrzeichen Palma´s, die prachtvolle Kathedrale La Seu, die 1604 fertiggestellt wurde und  zu den vier schönsten Kirchen der Welt zählt. Besonders an sonnigen Morgenstunden kann man neben der beeindruckenden Architektur ein faszinierendes Lichtspiel durch die große, aus 1236 Glasteilen bestehende Fensterrose in der Hauptapsis bewundern.

2. Tal von Sóller

Das von bilderbuchschönen Berggipfeln und romantischen Orangengärten umschlossene Städtchen ist malerisch. Wir empfehlen Tagesgästen die romantische Anfahrt von Palma mit dem Ferrocarril, der nostalgischen Schmalspurbahn aus dem Jahre 1912. Fünfmal am Tag fährt die rote Bimmelbahn vom Bahnhof Placa Espanya ab, dann geht's vorbei an Mandelbäumen, Olivenhainen, Orangen- und Zitronenplantagen durchs Gebirge zum hübschen Jugendstil-Bahnhof in Sóller. Auf der ca 1stündigen Fahrt durchfährt der Zug 13 Tunnel, wovon der längste 2.857 Meter lang ist. Ein zweiter historischer Zug verbindet Sóller mit dem 2 km weiter liegenden Port de Sóller am Meer.

3. Cala Figuera

Im kleinen Ferien- und Fischerort Cala Figuera befindet sich der wahrscheinlich der romantischste Hafen Mallorca´s. Emsig entladen einheimische Fischer hier die fangfrischen Meeresfrüchte aus ihren Kuttern. Cala Figuera selbst hat keinen Strand, es sind jedoch Bootsfahrten zu nahen Sandbuchten möglich. Am Abend locken die Mond-Bar und weitere Musikkneipen im Carrer Pintor Bernareggi.

4. Tropfsteinhöhlen von Portocristo

Die Coves del Drac und die Coves del Hams sind die größten Tropfsteinhöhlen Mallorca´s und beliebte Ausflugsziele. In den beeindruckenden Coves del Drac gibt es keine Führung, dafür findet auf dem größten unterirdischen See der Welt ein kitschig-schönes Spektakel statt: Über den erst stockdunklen, dann plötzlich beleuchteten See gleitet ein Boot mit Miniorchester. Danach dürfen auch die Besucher ein Stückchen mit dem Boot fahren. In Anlehnung an dieses Vorbild bieten die etwas kleineren Coves del Hams einen geführten Rundgang, eine Show am kleinen unterirdischen See und eine virtuellen Jules-Verne-Show.

5. Banyalbufar

Das etwa 25 km nordwestlich von Palma liegende Bilderbuch- Bergdorf Banyalbufar liegt an der malerischen Küstenstraße C-710. Dramatisch schmiegen sich die Häuser an die Steilküste zum Meer mit kleinem Strand. Die romantischen Terrassen sind aus maurischer Zeit und am besten zu Fuß treppauf, treppab zu erkunden – und wenn Sie eine Atempause benötigen, so warten idyllische kleine Cafés mit phantastischer Aussicht auf Ihren Besuch. Im Restaurant Son Tomas gibt es vorwiegend einheimische Speisen.

6. Valldemossa

Kein anderes Inseldorf ist so liebevoll mit Blumen geschmückt wie der Ortskern von Valldemossa. Kachelbilder an jedem Haus zeigen Szenen aus dem Leben von Santa Catalina (1531-74), die 1930 heiliggesprochen wurde – und als einzige Heilige Mallorquinerin von ihren Landsleuten verehrt wird. Weltberühmt ist aber natürlich auch die berühmte Kartause des ehemaligen Klosters von Valldemossa. Hier hat sich im Winter des Jahres 1838 der Komponist Frederic Chopin mit seiner Geliebten, der Schriftstellerin George Sand eingemietet. Trotzdem Chopin auf der Insel wohl eine Lungenkrankheit ausheilen wollte, wird heute davon ausgegangen, dass die beiden die Zeit im Kloster als romantischen Aufenthalt genossen. Für die damalige Gesellschaft ein unerhörter Skandal. George Sand schrieb in dieser Zeit den viel gedruckten 'Ein Winter auf Mallorca', (in dem sie kaum ein gutes Haar an den Mallorquinern ließ, dafür die Natur in höchsten Tönen lobte) und er komponierte die bekannte „Regentropfen-Prelude“.

7. Halbinsel Formentor

Die lang gestreckte, schmale und schroffe Halbinsel ist ein absolutes Muss, aber die 18 km lange Traumstrasse kann stark besucht sein. Dann ist der Mirador am Pass mit seiner fotogenen Felsen-Insel und beeindruckenden Gebirgskulisse, die dramatisch ins Meer stürzt die bessere Alternative. Den halbstündigen Aufstieg belohnen ein Rundumpanorama über die halbe Insel und der schönste Sonnenuntergang weit und breit. Der berühmte Sandstrand Cala Pi am nicht minder berühmten Hotel Formentor ist hübsch, aber schmal - und deshalb oft überlaufen.

8. Sa Calobra

Spektakulär sind bereits beide Anfahrtsmöglichkeiten zu der kolossalen, felsengerahmten Mündung des Torrent de Pareis, dem zweitgrößten Canyon Europas: die Autofahrt über die 14 km lange Serpentinenstraße mit einer Höhendifferenz von 800 m - oder die einstündige Bootsfahrt von Port de Sóller aus, vorbei an gigantischen Felskulissen. Die atemberaubende Geröllmündung des Wildbachs bei Sa Calobra ist durch zwei Fußgängertunnel (etwa 200 m lang) erreichbar und unangenehm voll, wenn Reisebusse eintreffen. Ganz früh am Morgen und nach 17 Uhr (im Sommer) ist der Landschaftsgenuss jedoch einmalig.

9. Puig de Randa

Puig de Randa heißt der heilige Berg in der Inselmitte, auf dem sich gleich drei Klöster befinden.  Oberhalb vom Dorf Randa führt die Bergstraße zunächst zum Santuari de Nostra Senyora de Gràcia. Die Aussicht von dieser verlassenen Einsiedelei aus dem 15. Jh. über die Ebene von Llucmajor bis zum Archipel von Cabrera ist beeindruckend. Gut 1 km bergauf liegt das Santuari de Sant Honorat, Ende des 14. Jhs. gegründet und noch heute von Mönchen bewohnt.

Auf der Berspitze dann thront das kulturgeschichtlich bedeutendste Kloster, das Santuari de Nostra Senyora de Cura. Hierher zog sich 1263 Ramón Llull zurück, nachdem er sein genusssüchtiges Leben am mallorquinischen Königshof aufgegeben hatte. Er schrieb an die 250 Werke, die meisten in katalanischer Sprache, die er damit zur Literatursprache erhob, forschte, lehrte und missionierte in aller Welt.

10. Port de Portals

Port de Portals ist Mallorca´s Antwort auf Marbella – und so zieht der mondäne Yachthafen unterhalb der Siedlung Portals Nous all diejenigen an, die sehen und gesehen werden möchten, auch Spaniens Königsfamilie. Die Yacht-Liegeplätze sind die teuersten der Insel. Dazu passt der Hafenboulevard mit seinen Edelboutiquen und Nobelrestaurants, aber natürlich finden sich auch Alternativen mit mediterranem Ambiente und aufmerksamem Service entlang der Hafenpromenade.   

 

Freizeitangebot

Sich auf Mallorca zu langweilen ist so gut wie unmöglich – egal ob Sie alt oder jung, sportlich oder nicht-sportlich veranlagt sind oder ob Sie mit oder ohne Kinder reisen. Aktivurlauber und Sonnenanbeter sind hier genauso gut aufgehoben, wie Nachtschwärmer, Shopping Fans, Naturliebhaber oder kulturell Interessierte. Sommers wie winters findet man hier Entspannung, Erholung und jede Menge Aktivitäten.

Traumhafte Strände

Bei einer Küstenlänge von 550 km gibt es auf Mallorca ca. 150 Badestrände, die zum Besten gehören was Spanien zu bieten hat. Ob Sandbuchten, Naturstrände, Felsbuchten, einsam versteckte Strände oder karibisch geartete Traumstrände - kein Wunsch bleibt auf Mallorca offen. Egal ob für Familien mit Kleinkindern, für Taucher, Surfer, Wassersportler, Romantiker oder die Partyfraktion, für alle gibt es hier die richtigen Strände.

Alljährlich mit der blauen EU-Flagge ausgezeichnet und meist täglich gesäubert, gehören zu den beliebtesten Stränden und Buchten: Es Trenc, Can Picafort, Bahia de Alcúdia, Cala Mesquida, Playa de Palma, Cala Mondrago, Portals Vells, Paguera, Sant Elm, Cala Millor oder Port de Sollér. 

Wassersport

Naheliegend für eine Insel sind natürlich Wassersport-Angebote und die gibt es hier reichlich und in allen Facetten. Die Ausrüstung zum Windsurfen, Kite-surfen, Tauchen, Wasser- oder Jet-ski fahren gibt es an vielen Stränden – und auch Tretboote, Kajaks bis hin zu bemannten oder unbemannten Charter-Yachten und Segelboote lassen sich für Tagesausflüge mieten. Daneben gibt es Party-Ausflugsboote, Glasbodenboote und sogar ein echtes U-Boot vor Magaluf.

Mit Aquacity in El Arneal hat Mallorca gleich mal einen der größten Wasserparks Europas und nicht viel weniger attraktiv ist der Aquapark in Magaluf oder der Hidro-Park in Alcudia. Auch hier geht es um Wasserrutschen, Badespaß und das kulinarische Verwöhnprogramm zwischendurch.

Das Marineland in Calviá hingegen ist eine Delphin- und Seelöwenshow, die nicht nur Kinder begeistert. Es gibt dort außerdem eine Papageienvorführung, ein Haifischbecken, Pinguine, Flamingos, Affen, Volieren mit vielen tropischen Vögeln und einen Mini-Zoo.

Outdoor- Aktivitäten

Golfen, Radfahren und Wandern inmitten herrlicher Naturkulisse gehören wohl zu den beliebtesten Aktivitäten auf Mallorca, ebenso wie lange Spaziergänge am Meer oder die vielen Wellness und Spa Angebote. Generell jedoch ist ihrem Bewegungsdrang keine Grenzen gesetzt.

Tennis spielen, Reiten, Klettern, Mountain- oder Quad Biken und auch Adrenalin-Sportarten wie Paragliding, Motorleichtfliegen, Abseiling oder Rennfahrer eines Formelwagens sein, stehen hoch im Kurs – und die Strände bieten natürlich viel Platz für Beach-Volleyball, Badminton und Frisbee-Spiele.

Golf

Golf auf Mallorca hat das ganze Jahr über Hochsaison – und für jeden Anspruch sind die richtigen Golfplätze zu finden. Von leicht bis anspruchsvoll, von öffentlich zugänglich bis elitär abgeschirmt, von günstig bis exklusiv, Sie haben die Wahl.

Selbstverständlich wird auch an die Nachwuchsgolfer gedacht: viele Plätze haben günstigere Greenfees und Golfkursee für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im Angebot. Auch für erwachsene Neueinsteiger im Golf gibt es die Möglichkeit, an einem mehrtägigen Grundkurs inklusive Theorie und Etikette teilzunehmen und anschließend die international anerkannte Platzreife-Prüfung zu absolvieren. Fragen Sie uns nach den Möglichkeiten – auch wenn Sie ihr Handikap durch einige Privatstunden bei einem renommierten PGA-Golflehrer verbessern möchten. Wir beraten Sie gerne. 

 

Golfplätze auf Mallorca

Golfplatz = Golfplatz

1. Golfplatz Son Gual
2. Son Quint
3. Muntaner
4. Son Vida
5. Bendinat
6. Poniente
7. Santa Ponça I

8. Camp de Mar
9. Son Termens
10. Pollença
11. Alcanada
12. Capdepera
13. Pula
14. Canyamel

15. Son Servera
16. La Reserva Rotana
17. Vall d'Or
18. Maioris
19. Son Gual
20. Son Antem West
21. Son Antem Ost

 

 

 

 

Kultur

Aufgrund seiner strategisch günstigen Lage in einem Meer voller Kultur und Handel wie es das Mittelmeer ist, besitzt Mallorca eine sehr bewegte Geschichte – und zugleich war die Insel über Jahrhunderte eine beliebte Oase für Künstler, die die Ruhe und Einsamkeit zur Schaffung eines Kunstwerks suchten.

Allein in der Altstadt Palma´s konzentrieren sich unzählige Kulturzentren, aber kulturell Interessierte finden auf der ganzen Insel traditionsreiche Dörfer und Orte mit alten Kirchen und Klöstern, gut erhaltene Festungen und Paläste – oder prächtige Landsitze, die zu Volkskundemuseen und Galerien umgestaltet wurden.

Wichtiger Bestandteil der mallorquinischen Kultur ist natürlich auch die Folklore, die auf zahlreichen weltlichen und kirchlichen Festtagen regional zu erleben ist. Von Generation zu Generation werden traditionellen Tänze, Musik und Trachten in vielen Orten weitergegeben – und bildet einen wichtigen Bestandteil einer jeden Fiesta. Kein typisches Inselfest kommt ohne die Trachten der einzelnen Inselregionen und die heiter-melancholischen mallorquinischen Gesänge der Folkloregruppen aus.

Shopping

Weil man in Palma alles findet was das Herz begehrt, ist es für Shopping-Fans unumgänglich der Hauptstadt einen Besuch abzustatten. Die Haupteinkaufsstraßen konzentrieren sich in der Altstadt nahe der Kathedrale.  Am Passeig des Born befinden sich in erster Linie Designershops – und in der abzweigenden Av. Jaume III kann man modische Kleidung, Schuhe und andere Accessoires in jeder Preislage erwerben.  Einen Knotenpunkt im Zentrum der Altstadt bildet auch der Placa Mayor. Von hier gehen strahlenförmig vier stark frequentierte Einkaufsstraßen ab, die keine Wünsche offen lassen. Achtung: An den Werktagen schließt ein Großteil der Geschäfte in der Siesta-Zeit von 13-17 Uhr.  Sonntags sind auf Mallorca nur einige Supermärkte und Strandläden geöffnet.

Erwähnenswert sind an dieser Stelle auch die bunten Wochenmärkte in vielen Ortschaften und die Manufakturen, die ihre auf Mallorca hergestellten Waren direkt verkaufen. Das Angebot der Manufakturen reicht von Lederwaren aus Inca über Perlen aus Manacor bis hin zu inseltypischen Souvenirs aus Glas, Keramik oder Olivenholz. Oft ist es möglich bei der Anfertigung der Produkte zuzuschauen.

Restaurants

Mallorca gilt auch in kulinarischer Hinsicht als Insel der tausend Gesichter. In den mehr als zweitausend Restaurants und Gasthöfen des Eilandes kommt wirklich jeder auf seine Kosten.

Die einheimische Küche ist auf Mallorca erschwinglich geblieben, denn die Wurzeln der Cuina Mallorquina an die man sich in den letzten Jahren verstärkt erinnert, liegen in den einfachen Ess-Traditionen der Bauern und Fischer. Man kocht nach saisonalem Angebot und nutzt regionale Produkte. Wer sich für rustikale Küche mit gegrilltem Fisch und Fleisch, Spanferkel, Kaninchen, Patatas fritas (Pommes frites), für Paella oder Arrozes (Reisgerichte) begeistern kann, wird überall auf der Insel lecker essen. Hinzu kommen eine Unmenge von Tapas Bars, eine gute Möglichkeit, um die Eigenheiten der mallorquinischen Küche in kleinen Häppchen (= Tapas) kennen zu lernen.

Auch auf der Suche nach internationaler Spitzenküche werden Sie nicht enttäuscht sein. Immer mehr Restaurants brillieren mit Gaumenfreuden aus aller Welt – und neben den vier mit dem begehrten Stern ausgezeichneten Gourmet-Tempeln der Insel, finden sich hervorragende Speiselokale in allen Ecken der Insel.

Beach Clubs & Nachtleben

Mallorca gilt als Paradies für Nachtschwärmer und Party People, die in Palma, El Arenal und vielen anderen Ferienorten in unzähligen Clubs, Discos und Bars bis in die frühen Morgenstunden feiern.

Virtual Club (Calvià), Las Terrazas Beach Club (Calvià) oder der Puro Beach Club (Cala Estancia, Palma) sind die wichtigsten Beach Club Adressen für Glamoursüchtige und alle, die sehen und gesehen werden möchten. Die schicken Chill-Clubs vereinen Pool, Restaurant, Bar, Strand - all in one. Tipp 1: Der geheime Dress Code ist weiß. Tipp 2: Gleich die Abendgarderobe mit einstecken und bleiben bis die Sonne untergeht und die Partypeople kommen.

In Palma öffnen die Musik-Bars und Kneipen am Passeig Maritim gegen 22h00. Hier kann man sich bei spanischer, lateinamerikanischer und internationaler Popmusik auf die spätere Diskotour in die zum Teil weltberümten Clubs Palma´s einstimmen. Wie auch in anderen Städten Südeuropas füllen sich diese allerdings erst recht spät. Vor 0.00 Uhr sollte man auf keinen Fall eine Disko betreten. Den Höhepunkt erreichen die Partys erst gegen 3.00 Uhr morgens.

 

Reisetipps

Einreise

Für die Einreise aus Europa genügt ein Reisepass oder Personalausweis. Kinder unter 16 müssen im Pass eines Elternteils eingetragen sein, oder einen Kinderausweis mitführen.

Kleidung

Im Winter können die Temperaturen Nachts schon mal auf 0° zurückgehen. Also Pullover einpacken! Im Sommer wird man tagsüber selten mehr als Hemd/T-Shirt und kurze Hose benötigen. In die Städte sollte man ordentlich angezogen gehen. Die Bürger ärgern sich über Touristen, die mit nacktem Oberkörper oder gar in Badehose/Bikini in Palma herumspazieren, ebenso ist auf solch legere Bekleidung in Restaurants und Bars zu verzichten.

Medizinische Versorgung

Auch wenn öfters harsche Kritik an der Reaktionszeit für ambulante Notdienste zu hören ist, so ist die medizinische Versorgung auf Mallorca überdurchschnittlich gut und eine der besten in ganz Spanien. Es gibt sehr viele Deutsche  Ärzte sowie Deutsche Kliniken auf der Insel – und auch internationale Fachärzte aller Richtungen sowie Hebammen, Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Ambulante Pflegedienste und Altenheime. 

Öffnungszeiten

Die Geschäfte haben im Allgemeinen an Werktagen von 9.00 - 13.00 Uhr und von 16.00 o. 17.00 - 20.00 Uhr geöffnet. In der Saison ändern sich diese Zeiten teilweise. Ausnahme: Supermärkte. Diese haben auch mittags, Samstags und z.T. sogar Sonntagvormittags noch geöffnet.

Restaurants

Das Mittagessen findet kaum vor 14.00 Uhr statt und das Abendessen in der Regel nicht vor 21.00 Uhr (im Sommer kann es leicht noch später werden).  Unüblich ist es, sich zu Fremden an den Tisch zu setzen, mit einer Person ist ein Tisch besetzt. Generell wartet man, bis der Kellner einem einen Tisch empfiehlt. Selbst auf einen Tisch zuzugehen gilt als unhöflich.

Man holt auch keinen Drink selbst von der Bar an den Tisch. Das ist Sache des Kellners, und oft sind auch die Preise unterschiedlich. Üblich ist es, die Rechnung für alle Personen am Tisch zu erhalten und als Einzelrechnung zu begleichen – entweder legt man gleich zusammen – oder man teilt den Rechnungsbetrag später miteinander.

Tiere

Wenn Hund oder Katze mit nach Mallorca sollen muss ein Gesundheitszeugnis (max. 10 Tage alt), sowie eine Tollwutbescheinigung vorgelegt werden (max. 12 Monate, min. 30 tage alt). An den Familienstränden und in Restaurants sind Hunde gar nicht gern gesehen. Die meisten Hotels nehmen keine Gäste mit Hund auf - und Taxifahrer verweigern oft die Dienste.

Trinkgeld

In Bars und Restaurants ist es üblich, ein Trinkgeld in Höhe von 5 - 10% des Rechnungsbetrages zu geben. "Stimmt So!" ist nicht üblich! Man lässt sich das Geld korrekt zurückgeben und lässt dann das Trinkgeld auf dem Rechnungsteller liegen. 2,50 EUR sind ein angemessener Betrag für das Zimmermädchen und ca 1 EUR stimmen den Taxifahrer froh.

Trinkwasser

Sollte in Flaschen gekauft werden. Das Leitungswasser ist zwar weitgehend unbedenklich, schmeckt aber zu salzig und ist teilweise sehr stark mit Chemikalien versetzt. Zum Zähneputzen kann es verwendet werden. Die 5l-Plastik-Flaschen tragen mit dazu bei den Müllberg auf Mallorca wachsen zu lassen.

Zoll

Mengenmäßige Ein- und Ausfuhrbeschränkungen für Tabak, Alkohol etc. gibt es innerhalb der EU nicht mehr. Ab folgenden Mengen müssen Sie gegebenenfalls glaubhaft machen, dass die Waren tatsächlich für den Privatgebrauch gedacht sind: 800 Zigaretten, 200 Zigarren, 400 Zigarillos, 1kg Rauchtabak, 10 l Spirituosen, 20 l andere alkoholische Getränke bis 22‰, außerdem 90 l Wein (aber davon höchstens 60 l Schaumwein) und 110 l Bier.

Für Schweizer sowie für den Dutyfree-Einkauf gelten folgende Mengenbeschränkungen: 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250g Tabak, 1l Spirituosen oder 2l Likör und 2l Wein, 50g Parfum oder 0,25 Eau de Toilette.  

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